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Let’s Meet

Dirk Panter

 

PERSÖNLICHES

Geboren wurde ich 1974 in Achern, ei­ner Kleinstadt am Rande des Schwarz­waldes. Diese behütete Kindheit und Jugend lehrte mich vieles. Doch während sich die Welt änderte, blieb der Schwarzwald gleich. Daher zog es mich nach Leipzig, New York und London. Doch Leipzig ist und bleibt mein Zuhause.

 

Foto: Katrin Lorenz

 

 

Meine Wurzeln
Geboren wurde ich 1974 in Achern, ei­ner Kleinstadt am Rande des Schwarz­waldes. Zusammen mit meinen zwei Geschwistern wuchs ich innerhalb fester Normen und Regeln behütet auf. Das gab Sicherheit, stillte jedoch nicht immer den Lebenshunger eines Jugendlichen.

 

Leipziger Freiheit
Nach dem Herbst ‘89 war die Welt im Umbruch. Im Schwarzwald war alles wie immer. Doch ich wollte was erleben. 1995 zog ich zum Studium nach Leipzig. Stetige Veränderung ist das Markenzeichen dieser Stadt – mit all ihren Chancen und Brüchen.

 

Nach dem Abschluss
Zahlen, Formeln und Tabellen sind neben Politik und Sport schon immer meine große Leidenschaft. Das wollte ich nutzen. So verschlug es mich in den 2000ern ins Bankwesen zu JP Morgan – zuerst nach London, später nach New York und Frankfurt am Main.

 

 

Politik für Sachsen
2006 bot mir die SPD Sachsen den Job des Landesgeschäftsführers an. Ich war bis dahin bereits ehrenamt­lich politisch aktiv sowie SPD-Mit­glied seit Studientagen. Ich nahm diese neue Herausforderung gerne an. 2009 zog ich dann erstmals für Leipzig in den Sächsischen Landtag ein. Seit 2014 bin ich Vorsitzender der SPD-Fraktion.  

 

Was mich antreibt
Es gibt unglaublich viele Menschen, die alle an unterschiedlichen Stellen Initia­tiven anstoßen und unser Leben zum Besseren verändern. Diese Menschen möchte ich dabei unterstützen, ihre Ziele für sich und die Gesellschaft zu erreichen. Als zweifacher Vater ist es für mich Aufgabe und Privileg zugleich, aktiv die Gesellschaft zu gestalten, in der unsere Kinder aufwachsen und leben werden.

 

 

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Funktionen

In diesen Gremien & Verbänden bin ich vertreten oder Mitglied:

Weitere Funktionen und Mitgliedschaften

Neben meinem Mandat bin ich seit 2010 Mitglied des Rundfunkrates des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), dort leite ich den Haushaltsausschuss. Außerdem sitze ich im Aufsichtsrat der Leipziger Dok-Filmwochen GmbH.

Darüber hinaus unterstütze ich mit einer Mitgliedschaft zahlreiche Organisationen, wie unter anderem Ver.di, SJ-Die Falken Sachsen, das Herbert-Wehner-Bildungswerk Sachsen e.V. und den FES-Ehemalige e.V.

 

Sächsischer Landtag

Abgeordneter seit 2009 und seit 2014 Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion.

PARLAMENTARISCHE GREMIEN

  • Mitglied des Landtagspräsidiums
  • Mitglied des Haushalts- und Finanzausschusses
  • stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Hochschule, Medien, Kultur und Tourismus
  • stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Sprecher für…

  • Steuern, Finanzen und Haushalt
  • Medien

 

meine themen

MEDIEN

Medienfreiheit ist in einer Demokratie unabdingbar, Angriffen gegen die Presse trete ich entschieden entgegen. Für mich sind die Förderung von Medienvielfalt und der Ausbau des Medienstandortes Leipzig wichtig. Ebenso muss aber auch in Medienbildung investiert werden.

Eine lebendige Demokratie braucht unabhängige Medien. Der Erhalt und der Ausbau der medialen Vielfalt in Sachsen sind für mich essenziell. Daher trete ich allen Angriffen gegen die Presse- und Medienfreiheit entschieden entgegen. Die Demokratie lebt von Medienfreiheit und einem vielfältigen Angebot, vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk über private Rundfunkhäuser bis hin zu einem vielfältigen und bürgernahen Printangebot. Auch nicht-kommerzielle Lokal-Medien sind eine wichtige Säule der bürgernahen Medienvielfalt. Ich setze mich dafür ein, dass die Förderung sächsischer Freier Radios ausgebaut wird.

Als Mitglied des MDR-Rundfunkrates stellt sich für mich auch immer die Frage nach der Weiterentwicklung der öffentlich-rechtlichen Medien. Die Öffentlich-Rechtlichen sind eine wichtige Säule in unserem dualen Mediensystem, es ist aber notwendig den Auftrag und Struktur in der digitalisierten Welt klarer zu fassen und weiterzuentwickeln. Ich setze mich dafür ein, dass die öffentlich-rechtlichen Sender dabei den Schwerpunkt auf Information, Bildung und Kultur legen und nicht die Einschaltquote das relevanteste Kriterium ist.

Ein weiteres Anliegen ist für mich die Medienbildung, denn die Entwicklung von Medienkompetenz ist der beste Schutz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Als Leipziger ist es für mich zudem wichtig, dass wir den Film- und Kreativstandort Sachsen weiter ganzheitlich stärken. Besonders Leipzig hat sich in den letzten Jahren zu einem deutschlandweit immer wichtiger werdenden Medienstandort entwickelt.

KULTUR

Im Bereich der Kultur haben wir in Sachsen viel erreicht, ein solches Kulturraumgesetz wie in Sachsen ist in Deutschland einmalig. Dies muss erhalten und weiter verbessert werden. Die Vielfältigkeit der sächsischen Kultur – von weltbekannten Orchestern bis zu den vielen Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstlern – zeigt den Wert, den Sachsen der Kunst zumisst. Daneben müssen unsere Museen und Musikschulen weiter und noch stärker unterstützt werden, damit sie auch in Zukunft noch gute Bildung und Freude am Lernen vermitteln können.

Kunst und Kultur prägen uns, prägen wie wir zusammenleben und wie wir die Welt wahrnehmen. Kultur ist auch ein Teil der Identität und sie schafft Verbundenheit über Grenzen hinweg. Kunst ist dabei genauso vielfältig, wie wir Menschen es sind. Für mich ist klar, dass der Zugang zu kulturellen Stätten, zu Kunsthäusern und Museen keine Frage des Alters, des Wohnortes, der Herkunft oder des sozialen Status sein darf. Denn die Kultur und die aus ihr entstandenen Kunstwerke und Kulturgüter gehören uns allen. Kultur ist aber auch ein zentraler Baustein unserer Demokratie und sie fördert die Demokratie. Deshalb ist für mich Förderung von Kunst und Kultur eine wichtige Aufgabe der Gesellschaft. Dabei geht die Förderung niemals einher mit einem politischen Auftrag. Stattdessen muss Kunst frei von inhaltlicher Abhängigkeit sein. Die Förderung soll Menschen aber befähigen Kunst zu schaffen.

Deswegen setze ich mich weiterhin dafür ein, dass Musikschulen, soziokulturelle Zentren und auch die freie Szene gestärkt werden. Wir haben in Sachsen eine lebendige kulturelle Szene – von freien, kleinen Kunstschaffenden bis zu weltbekannten Orchestern. Diese Diversität muss erhalten bleiben, denn sie macht unser Land ein Stück lebenswerter. Doch auch die Künstlerinnen und Künstler müssen von ihrer Arbeit leben können. Mein Ziel ist, dass dort wo der Freistaat Kultur fördert, die Kulturschaffenden fair vergütet werden. Dies kann auch einen Vorbildcharakter haben, dass die Künstlerinnen und Künstler in ganz Sachsen in Zukunft gut von ihrer Arbeit leben können.

Schon jetzt unterstützt der Freistaat auf einmalige Weise die kulturelle Entwicklung im Land, indem er Kommunen mit Hilfe des Sächsischen Kulturraumgesetzes in die Lage versetzt, Kultureinrichtungen und Projekte zu finanzieren. Ich setze mich dafür ein, dass das Kulturraumgesetz weiter geführt wird und ausgebaut und dynamisiert wird. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Verbesserungen bei der Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler Bühnen und Orchester nachhaltig sind.

Dass Sachsen viel zu bieten hat, hat die Wahl von Chemnitz zur Europäischen Kulturhauptstadt gezeigt. Hier will ich weiter ansetzen, damit Sachsen auch in Zukunft Kulturland bleibt.